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Die Alpen sind das höchste Gebirge im Inneren Europas, 1200 Kilometer lang und zwischen 150 und 250 Kilometern breit. Sie erstrecken sich über die acht Länder Frankreich, Monaco, Italien, Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Österreich und Slowenien. Österreich nimmt 29% des Alpenraums ein, danach folgt gleich Italien mit 27%.
In Italien können sich gleich mehrere Regionen als Alpengebiete bezeichnen. Das berühmte Matterhorn und der höchste Berg, der Mont-Blanc sind die höchsten Gipfel des Aostatals, der kleinsten Region Italiens, in der neben italienisch auch deutsch und französisch gesprochen wird. Die Gegend, die zu den Westalpen gehört, ist zu jeder Jahreszeit reizvoll und im Sommer kann man hier Sportarten wie Wandern, Klettern oder Mountain-Bike fahren betreiben.
Das zu Italien gehörende Südtirol liegt im Herzen der Alpen, bzw. im Norden der Südalpen. Hier findet der Urlauber vielfältige Landschaften, Klimazonen und Naturschönheiten, z.B. das Wander- und Bikingparadies Vinschgau, das ein trockenes Klima auszeichnet, das grüne und fruchtbare Pustertal, Überetsch mit seinen Tälern voller Obstwiesen und Weingärten sowie Berge und Gletscher. Die Region zeichnet sich durch kulturelle Vielfalt aus, sie ist ein Schmelztiegel der rätoromanischen, deutschen und italienischen Kultur. Diese Vielfalt findet man auch in der Landesküche wieder.
Die Region Piemont ist förmlich von Bergen umzingelt: Im Süden der Apennin und im Westen und Norden die Alpen. Hier gibt es berühmte Skigebiete wie Sestriere oder die Okzitanischen Berge, die der Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2006 waren.
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Die Alpen sind touristisch sehr gut erschlossen, denn sie sind zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Urlaubsziel: Im Sommer durch Wandern, Badeurlaube in den am Rande der Alpen liegenden Seen oder Alpinismus, im Winter durch diverse Sportarten, unter den der Skisport eine sehr bedeutende Rolle einnimmt.
Die intensive touristische Erschließung bringt aber auch viele Nachteile mit sich und in den letzten Jahren hat sich eine Gegenbewegung formiert, die für einen sanften, ökologisch verträglichen Tourismus wirbt. Auf dem neuen Fernwanderweg Via Alpina, der von Triest nach Monaco führt, kann man auf fünf verschiedenen Routen die acht Alpenstaaten durchqueren. Die gesamte Wegstrecke umfasst 5000 Kilometer und 341 Tagesetappen. Wandern auf der Via Alpina auf bereits existierenden, gut ausgeschilderten Wegen bedeutet Tourismus mit gutem Gewissen.
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